Persönliche Qualifikation

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Nur Stereotypen sind perfekt!

Ich lebe als Mutter von drei Kindern in Bayern, habe bereits das Scheitern mehrerer Beziehungen und Scheidung hinter mir. Außerdem eine schwierige Kindheit in Berlin, in der ich die Extreme des Krawallo-Weddings aus dem 4. Stock sowie die noble Villen-Society in Frohnau gleichzeitig erfuhr.

Vor allem erlebte ich so viele persönliche und berufliche Bauchlandungen, dass meine Krone vor lauter „Hinfallen, Aufrichten und gerade rücken“ schon lauter Beulen bekam.

Wenn ich mich in Gesprächsgruppen mit anderen Menschen unterhalte, habe ich manchmal das Gefühl, selbst mit verschiedenen Personen gleichzeitig anzutreten. Ich habe bereits derart viele Dinge erlebt und Rollen kennen gelernt, dass ich mehrere kontrahierende Gesprächspositionen gleichzeitig einnehmen kann. Daher fragen sich meine Gegenüber häufig, wie ich das alles in einem Leben unterbringen konnte und verbannen mich schnell in die „Klugscheißerschublade“, die ich gar nicht so beabsichtige. So als ob jemand lieber schwindelt, um ein wenig mitreden zu können und dafür „notfalls“ jede Position übernimmt. Nur dass ich nichts spiele, sondern über echte Erfahrungen rede.

„Alles Mitnehmen was geht“

Egal um welche Facette es sich in meinem Leben drehte, mach(t)e ich nie „nur“ die eine einfache gerade Art durch. Auch bei meinen Kindern nicht. Ich hatte nicht eine Fehlgeburt, sondern 6 … Nicht eine Geburtsform, sondern alle 3 (natürliche Schmerzgeburt, PDA und Kaiserschnitt) … .

Die Kernerfahrung meines Lebens lautet(e): „ZU„.

Nicht dass diese Dinge an sich kompliziert genug wären, gab es stets hilfreiche Kommentare von außen á la „Warum machst Du es so kompliziert. Du bist viel zu …“.

Spannenderweise meist von Menschen, die das Wort „Problem“ nur aus Romanen kannten.

Zu dies, zu das. Dem Adel zu einfach, den Einfachen zu schlau. Den Gebildeten zu einspurig.
Zu offen, zu groß, zu maskulin, zu unangepasst, zu naiv, zu langatmig, zu vielseitig, zu peinlich, zu laut, zu ehrlich, zu oberflächlich, zu kompliziert, zu schnell, zu faul, zu steif, zu nüchtern, zu langweilig… .

Von allem zu … . Nur niemals richtig und genug so wie ich bin.

Die Liebe meines Lebens

Als ich vor ca. 1,5 Jahren nach über 20 Jahren meiner Dualseele wieder begegnete, fühlte ich mich auf meinem persönlichen Weg schon sehr weit fortgeschritten, da ich neben meiner eigenen Geschichte bereits mehrere Jahre Ausbildung in der Persönlichkeitsentwicklung und damit einhergehende Selbstreflexion durchlaufen war.

Was mich diese Begegnung jedoch umwerfen und lehren sollte, hätte ich zuvor nicht für möglich gehalten.

Es ist – nach oben und unten! – die unglaublichste Erfahrung, dennoch das höchste Privileg meines Lebens.

Leider ist erst jeder durchgestandene Schritt rückwirkend als immenser Reifeprozess zu belächeln. Alle weiteren Berge aufs Neue echte Kraftakte voller Schweiß und Tränen, von denen ich manchmal nicht sicher behaupten könnte, ob ich sie je freiwillig gegangen wäre.

Sobald es dann noch zu hören gab, dass auch ich bestimmt eines Tages meinen Weg finden würde, war es die kleine Zusatzwatsche mitten ins Gesicht. Wenn auch gut gemeint, klingen solche Bemerkungen ein wenig so, als würden wir „Problemanzieher“ orientierungslos hin und her irren und all die Oasen ringsherum absichtlich auslassen, statt per Geburt in einem riesigen Gebirge abgeworfen worden zu sein!

DIES ALLES IST TEIL UNSERES WEGES!

Die Kunst besteht darin, sich mitten in all dem Geröll hinzusetzen und Blumen zu pflanzen. Gerade WEIL sich auch nach ausgiebigster Suche kein Kleeblatt zeigen will, heißt es keineswegs, dass wir die Scheiße selbst zu verantworten hätten. Unsere Aufgabe ist lediglich eine andere  😉 .

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Als Mutter von 3 Kindern nach Trennung, unglaublich hohen eigenen Erwartungen als Mentaltrainerin & Coach sowie vielen Jahren permanenter Fortbildung und Reflexion, dachte ich, mich würde nichts mehr umwerfen. Doch dann begegnete mir die Liebe meines Lebens und stellte selbst mein Herz auf den Kopf. Als Texterseele und Muse ist es mir ein großes Anliegen, offen zu meinen Erlebnissen zu stehen, gerade auch jene, die schmerzhaft waren. Nimm' jene Worte an, die Dir gut tun und Dich weiter bringen und "hau' in die Tonne" was für Dich nicht passt ;-). Gern begleite ich Dich als Coach zur Integration Deiner eigenen Geschichte hin zu Deinem heilen Selbst ❤.

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